Mulm ? Ursache für Infektionen ?

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    • Mulm ? Ursache für Infektionen ?

      Hallo Leute

      Auf folgender Seite ->
      Goldfische: mein Aquarium -

      Gibt es folgendes Video ->
      hkm-goldfische.wmv

      Jetzt verstehe ich warum manch einer hier im Forum so vehement
      auf viel Mulm im Goldfischaquarium stehen.

      Bitte hinterfragt was ihr da seht.
      Ich bitte hier alle zu bedenken, das bakteriell Belastung
      die Ursache für Infektionen wie Flossenfäule usw. ist !

      Und wiederum kann so mancher Aquarianer froh sein,
      das der Goldfische so hart im ertragen seiner äußeren Bedingungen ist ....

      mfg

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von werner ()

    • Werner, inwiefern soll dies als Negativbeispiel dienen, und deine Thesen von der Notwendigkeit täglichen Mulmabsaugens und monatlichen Filterreinigens stützen?

      Die im Film gezeigten Fische leben seit Jahren gesund und munter und vermehren sich sogar, mit Mulm und Algen, ohne Sprudelstein, und mit einem (nicht überdimensionierten) Filter, der erst gereinigt wird, wenn der Wasserdurchfluss nachlässt...
    • Dein erster Satz ist mir nicht ganz schlüssig :

      >Werner, inwiefern soll dies als Negativbeispiel dienen, und deine Thesen von der Notwendigkeit täglichen Mulmabsaugens und monatlichen Filterreinigens stützen?<

      Ich glaube nicht das ständiges absaugen Notwendig ist.
      Aber ich möchte nicht das meine Fische in ihren eigenen Hinterlassenschaften permanent leben müssen.
      Und ganz ehrlich gesagt, was glaubst du wie viel Zuspruch du mit der Theorie eines voll gekakten Aquariums
      (wie im Video) in einem Diskusforum haben wirst !? Ehrlich !?
      Grober alter Bodengrund ist ähnlich wie ein alter verschmutzter Filter.
      Diese antiquierte Vorstellung, wie je älter desto besser, sind schon längst überholt !
      Solltest du nicht verstehen wovon ich rede,
      dann befasse dich ein wenig mit den Zuchtbedingungen von Heckel Diskussen und Altum Skalaren.
      Und lass dich jetzt nicht von dem Wort Zucht ablenken.
      Zu diesem Satz :
      >leben seit Jahren gesund und munter und vermehren sich sogar, mit Mulm<
      Hast du mal gezählt wie viele Fische in diesem Becken sind ?
      In folgendem Satz findest du meine Philosophie :
      Und wiederum kann so mancher Aquarianer froh sein,
      das der Goldfische so hart im ertragen seiner äußeren Bedingungen sind.
      Passend zum Video !!! Das beantwortet eigentlich auch deine Frage.
      Ein kurzer Hinweis in welche Richtung es geht ->
      Reduzierende Stoffe sind Sauerstoff zehrende Stoffe.
      Hierzu gehören alle organischen Substanzen, Eiweißverbindungen, Kot, Futter, etc..
      Diese Stoffe führen sehr schnell zu giftigen Verbindungen wie Ammoniak und Nitrit und neigen zur Fäulnisbildung.
      Reduzierende Stoffe lassen das Redoxpotential absinken. Die Wasserqualität wird schlechter.
      Oxidierende Stoffe sind z.B. Sauerstoff oder noch intensiver Ozon.
      Sie sind für jedes Wasser lebenswichtig (auch Belüftung),
      weil sie in der Lage sind, die negative Wirkung der reduzierenden Stoffe aufzuheben oder zu mildern.
      Lern resistente Menschen wie in diesem Video zu sehen sind gibt es zu Hauf !
      Nur weil der im Fernsehen war ist der noch lange kein Guru !
      Und wenn du jetzt noch immer nicht verstanden hast wo von ich rede dann bitte
      begebe dich in ein Forum, in denen man sich mit Wildfangdiskussen beschäftigen.
      Denn bei solch bakteriell empfindlichen Fischen bemerkt man die Fehler bei der Pflege am schnellsten !
      Und noch mal zum Nachdenken :
      Und wiederum kann so mancher Aquarianer froh sein,
      das der Goldfische so hart im ertragen seiner äußeren Bedingungen sind.
      Wehren unsere Goldfische genau so empfindlich wie Heckeldiskusse oder Altumskalare,
      dann würden wir diese Diskussion gar nicht führen.
      Und was glaubst du warum ? Ich glaube die Antwort kann sich jeder selber geben.
      Die Aquarianer die sich mit Heckeldiskussen oder Altumskalare beschäftigen haben ein sauberes Becken,
      einen sauberen Filter mit Sicherheit eine Belüftung.
      Je höher die Keimzahl desto höher der Verlust bei der Zucht.
      Wir haben hier eine Verantwortung.
      Auch kinder lesen solche Foren.
      Eitelkeiten sind hier fehl am Platz.
      Noch mal zu deiner Frage >"inwiefern soll dies als Negativbeispiel dienen?"<
      Wenn das Video kein Negativbeispiel für dich ist, würde ich mich freuen über ein neues Thema
      in diesem Forum. -Pro und Contra über diesen Film-. Z.B.
      Wehre bestimmt interessant ...
      Ich könnte mir sogar vorstellen das ich hier in diesem Forum mit meinen Pflegevorstellungen in der Mindetzahl bin :)

      Zusammenfassung :
      Dreckige Aquarien machen kranke Fische !!!

      mfg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von werner ()

    • Hallo Schleierschwanz
      Dich zu kritisieren liegt mir wirklich fern.
      Aquaristik und Hundeerziehung ( auch Pflege) leiden heute immer noch an den gleiche Problemen.
      Da kehren immer wieder Dinge zurück die schon als erledigt schienen.
      Beispiel Trockenfutter.
      Diese Problematik gibt es bei den Hunden wie auch bei den Fischen.
      Es ist für Hundebesitzer (Aquaristik auch) unheimlich schwer den Verlockungen der Werbung zu entfliehen.
      Wir neigen dazu zu vertrauen ....
      Vor einiger Zeit wurden Trockenfuttersorten getestet und Publiziert. Und mit gut sehr gut ....usw bewertet.
      Das suggeriert Qualität, wenn ein Trockenfutter mit sehr gut bewertet wird.
      Aber .... Wer ist das ? Der hier testet ? Ist der vielleicht sogar von der Industrie gekauft ? Wie so oft !?
      (Wenn Mist mit Mist verglichen wird ,Trockenf. mit Trockenf., kann auch nur Mist dabei herauskommen)
      Nicht nachdenken ... Versuch macht klug !
      Also habe ich mit meinen Hunden das selber getestet.
      Da einer meiner Hunde eine Frischfleisch Allergie hatte.
      Das mit sehr gut bewertete Futter brauchte gerade mal 2 Monate, bis Juckreiz und ein schuppiges Fell,
      und Lustlosigkeit (Goldfische die kein Bock mehr haben) den Versuch beendete.
      Du siehst oft mehr sein als schein. Und von der Gesundheit gar nicht zu sprechen.
      Eine weiteres Problem sind Fehler die Buchautoren einfach von anderen Buchautoren übernahmen.
      Und so schleichen sich der eine oder andere Fehler durch die Jahre durch die Literatur.
      Genau so bei der Aquaristik wie auch bei den Hunden.
      Gott sei dank sind einige alte Zöpfe wirklich abgeschnitten.

      Um bei einem Vermulmten Becken zu bleiben, müsste man wiedermal einen Test machen.
      Da entsteht aber ein Problem !
      Da Goldfische ziemlich hart im nehmen sind, und sehr alt werden.
      Das ist der Knackpunkt !
      Theoretisiere ich den Versuch in Gedanken, und hoffe einfach auf Verständnis.

      Theoretischer Versuchsaufbau :
      2 Aquarien mit jeweils 100 Goldis. Größe macht jetzt nichts zur Sache ist sowieso nur Theorie.
      Becken A wird abwechslungsreich mit Lebendfutter, Trockenfutter, Frostfutter,gefrier getrocknetes Futter, Obst und Gemüse gefüttert.
      Becken B wird abwechslungsreich (?!) mit allen zur Verfügung stehenden Trockenfutter Sorten gefüttert.
      Becken A wird 2x pro Woche mit 50% Wasserwechsel und Mulmabsaugen gepflegt.
      Becken B um richtig zu Polarisieren mache wir nur ein mal pro Woche Wasserwechsel und der Mulm bleibt drinne.
      Becken A Filter säubern ein mal im Monat und stark belüftet.
      Becken B nur wenn die Leistung abnimmt. Und nur Wasserbewegung an der Oberfläche.

      Na ? Tendierst du eher zu Becke A oder B ?

      Und jetzt meine Frage, wie viele der 100 erreichen ein Alter von 30 Jahre ?
      Was glaubt ihr ?
      Der Altersrekord liegt glaube ich bei über 40 Jahren.
      Möge jeder seine Antwort für sich selber finden !

      Lieber Kolege Schleierschwanz :)
      Ich frage mich woher der Mann in diesem Video
      seine unendliche Weisheit bezieht ?
      Ich beziehe mich hier nur auf den Mulm.
      Ansonsten ist der Kerl ja OK .

      Für mich steht fest:
      Gute Belüftung
      Regelmäßig Wasserwechsel
      Abwechslungsreich und knapp füttern
      Und des öfteren Mulm absaugen
      Ich :liebe: in meine :schleier: :schleier: :schleier: :schleier: :schleier: :schleier: :schleier: :schleier:

      mfg

      Und immer dran denken, Goldfische machen bessere Menschen :glubschie:

      Noch ein Denkanstoß ... : Es gibt hier im Forum Aquarianer die versuchen mit UV Lampen die Keimzahl im Becken zu verringern,
      und welche die die Keimzahl extra versuche zu erhöhen ..... :tzzz: :tzzz: :tzzz: :batsch:
      Ja wie geil ist das denn :verrueckt:

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